Klostertour durch den Nordschwarzwald
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Tourdaten
Regionen
Nordschwarzwald
Land
Deutschland
Länge -
Tour-Beschreibung
Aus dem Großraum Stuttgart ist Höfen ca. 40 min westlich von Stuttgart entfernt; an der B294 über Pforzheim sehr gut zu erreichen.
Mal gleich vorneweg: Im Gegensatz zu den Ordnungshütern des westlichen Nachbarn empfehle ich im Schwarzwald, und besonders an Wochenenden/ Feiertagen die Vorschriften der StVO nicht allzu großzügig auszulegen. In BW können die Beamten auch schon mit der Laserpistole umgehen.

Wer diesen Rundkurs als Tagestour fahren möchte und eine weitere Anreise hat, der kann sich im Hotel Ochsen in Höfen einmieten. An der Rezeption gibt es nicht nur 4 Sterne Betten sondern auch preiswerte Zimmer incl. einem super Frühstücksbuffet ab 35 €. Die Zimmer sind in den Gebäuden neben dem Hotel oder im alten Standesamt von Höfen.

Die Tour ist so eingerichtet dass es viel zu erleben und zu sehen gibt, also auch mal die Nase hoch vom Straßenbelag und Natur mit Landschaft genießen.
Unter Anderem liegen fast alle bekannten Klöster, oder Ruinen von Klöstern an der Strecke.

Wir starten nördlich von Höfen an der B294 und verlassen die Bundesstraße 294 auf der L340 in Richtung Dobel, Bad Herrenalb.
In Bad Herrenalb wäre die erste der Klosterruinen zu sehen. Am Kreisverkehr gibt es passende Hinweisschilder. Wer auf komplette Klostertrip fahren möchte, der kann eben an diesem Kreisverkehr auch einen Kleinen Abstecher nach Frauenalb machen. Das wäre dann die erste Ausfahrt und am Kurpark entlang der Alb. Und nach der Besichtigung wieder auf die Tour zurück kehren.

Bad Herrenalb verlassen wir zügig in westliche Richtung, nach einer langgezogen Linkskurve geht es zügig den Berg hoch.
Am Bergsatten steht ein Kioks (Achtung Rollsplitt auf dem Parkplatz) von durt sieht man bei gutem Wetter die ersten Drachenflieger. Der nächste Ort den wir bergabwärts passieren ist Loffenau. Der Ort ist öfters Austragungsstätte für Meisterschaften der Gleitschirm- und Flugdrachensportler.

Wir fahren über das offene und sonnige Tal talwärts ins Murgtal nach Gernsbach ab.
Hier ist die Zellulose-Industrie zu Hause, deshalb nicht wie wieder den Berg rauf!
Und zwar jetzt gegenüberliegend, uns trennt jetzt noch ein Höhenzug vom Rheintal, wir folgen der K3701 in Schräglage den Hang hinauf.
An der Einmündung in die L78 folgen wir dieser nach links und nach kurzer Fahrstrecke wieder links in die L79 die uns wieder nach Osten in Richtung Forbach auf die B462 bringt.

Wir fahren in südliche Richtung auf der B462. Wer einen Blick auf die Murg riskiert, wird feststellen dass gleich hinter Forbach ein größerer See ist, das ist das Talbecken der Kraftwerkanlage. Von oben wird das Kraftwerk mit dem Wasser der Schwarzenbach-Talsperre gespeist.

In Raumünzach verlassen wir nach dem Biker-Lokal rechts die B462 und folgen der L83 bis zur Talsperre (ist Zur Zeit leider einen Baustelle).

Die L83 bringt uns zügig bis zur B500, die wir am Kurhaus Sand überqueren und jetzt auf
schöne kurvige L83 ins Rheintal stürzen. Der Weg führt uns jetzt an den Hängen des Nordschwarzwaldes entlang. Gelegentlich bieten Aussichtspunkte einen Blick ins weite Rheintal. In Langenberg verlassen wir die L83 nach links wieder in Richtung B500 und dazu folgen wir der K3765 kurvig bergauf. Angelangt an der B500 halten wir uns jetzt rechts und folgen der B500 (Schwarzwaldhochstraße) ein gutes Stück . Vorbei am Mummelsee, an den Kahlen Bergrücken vorbei die der Wirbelsturm Lothar hinterlassen hat.
Nach dem Hotel Ruhestein führt uns unsere Tour wieder bergab auf der K5370 zur nächsten Klosterruine „Allerheiligen“, das sich in einer Kehre rechts unterhalb der Straße befindet.
Ich empfehle hier eine Rast einzulegen. Wenn nicht gerade ein kirchlicher feiertag ist, ist heir sehr ruhig und beschaulich.
Wir folgen der K5370 weiter durch das immer enger werdende Tal bis nach Oppenau.
Dort halten wir uns links und folgen der Kniebisstrasse L92 bis wir wieder bei Zuflucht auf die B500 treffen.
Der B500 folgen wir ein kurzes Stück in Richtung Süden, bis zur Einmündung in die B28.
An der Einmündung biegen wir rechts ab und ein schnittigen Kurven die wir eine Bundesstraße vermutlich nicht zuordnen würden geht es wieder zügig bergab bis Bad Griesbach. Dort wrd es langsam auch Zeit für einen Mittagtisch.
Ich empfehle die Auffahrt zur Renchtalhütte, das ist einen uriger Berggasthof ganz aus Holz gebaut mit einer sehr guter Küche (www.renchtalhuette.de). Der Abstecher lohnt sich, versprochen! Ach ja die dreifarbige Glückskatze auf der Galerie darf man anfassen.

Nachdam alle gestärkt sind geht es weiter mit der Tour. Bis Bad Peterstal, dort fast am Ortsausgang biegen wir links ab auf die L93 in Richtung Seebächle.

Wir haben jetzt den südlichsten Zipfel unter Tour erreicht und sind etwas auf der Höhe von Kloster Alpirsbach. Richtig das lassen wir aus, uns trennen 3 Täler und das Kloster Alpiersbach ist in einer anderen Tour besser eingebunden.

Einige Kilometer hinter Seebächle stoßen wir auf die Einmündung in die L96, dort biegen wir links ab in Richtung Reichenbach und dann rechts in Richtung Freudenstadt , der Metropole im Nordschwarzwald via L404 und wie soll es anders sein, kurvenreich den Berg hinauf..
Wer jetzt von den Kurven genug hat, der kann ab Freudenstadt meinetwegen die B294 in Richtung Pforzheim brausen und ist einer guten Stunde wieder in Höfen an der Enz.

Wir noch Lust auf weitere Kurven hat der kann jetzt mit kommen einen anderen Schwarzwald zu erfahren. Unser Weg führt uns zuerst auf der B462 zuerst ins obere Murgtal bis nach Baiersbronn, das ist die größte uns waldreichste Gemeinde in BW und noch eine Besonderheit: Hier sind auf engstem Raum angesiedelt 7 Michelin-Sterne angesiedelt.

Harald Wohlfahrt von der "Traube Tonbach", der seit vielen Jahren beste Koch Deutschlands, zelebriert gemeinsam mit seinem Drei-Sterne-Kollegen Claus-Peter Lumpp vom "Hotel Bareiss" und dem bewährten jungen "Wilden" und ARD-Buffet-Koch Jörg Sackmann an an den Herden in Baiersbronn die Kochkunst in Vollendung.

Wir können uns das nicht leisten und sind zudem noch vollgefressen von der Renchtalhütte, also fahre wir an den Fresstempeln vorbei zum unserem nächsten Ziel Kloster-Reichenbach.
Hier verlassen wir rechts ab die B462 und folgen der L409 bergwärts bis zur B294.
An der Einmündung in die B294 halten wir uns links und fahren ein kurzes Stück bis nach
Igelsberg. Dort biegen wir rechts ab auf die L362 der wir nun folgen bis wir bei der Erzgrube auf die Nagoldtalsperre stoßen. Wenn es Sommer ist habe ich immer die Badesachen im Koffer meiner Dicken. Es gibt keinen schöneren Badesee hier in der Nähe.
Wir folgen der L362 bis wir in Altensteig auf die alte Trasse der B28 stoßen

Kurz hinter Altensteig verlassen wir die dicht befahrene B28 in einer langgezogenen Rechtskurve in dem wir liks ab in Richtung Berneck abbiegen auf die K4370/4371 der wir jetzt folgen. In Neuweiler stoßen wir auf die L347 der wir jetzt rechts abbiegend bis nach Bad Teinach folgen.

In Bad teinach folgen wir links ein kurzes Stück der L346 bis es im Ortszentrum recht ab in Richtung Zavelstein geht. Zavelstein war vor der Eingemeindung die kleinste Stadt in BW.
Die Geschichte dazu hat Uhland sogar zu einem Gedicht veranlasst.
Das kleine Anliegersträßchen K4307/4306 darf befahren werden. Ich empfehle das Moped in Zavelstein kurz abzustellen und die Gelegenheit zu nutzen, durch den Ort zur Burgruine zu schlendern (geht auch in Motorrad-Klamotten). Von Zavelstein geht es wieder bergab zum Ortsteil Bad Teinach-Bahnhof, dort sind wir dann auf der B463 und folgen der in Richtung Norden zum nächsten Kloster das wir in Hirsau direkt neben der Bundesstraße finden.
Diese Klosterruine war einmal eines der größten und bedeutensten Klöster im Schwarzwald und gleichzeitig der Sommersitz der Herzöge von Württemberg. Ja damals waren das noch zwei Länder, die nicht immer gut miteinander aus kamen.

Wir folgen weiter der Nagold auf der B463 bis nach Bad Liebenzell, hier biegen wir links ab, erklimmen wieder auf der L343 einen Höhenrücken. Diese Straße bringt uns nun über Schömberg wieder zurück an den Ausgangspunkt unserer Tour nach Höfen an der Enz.

Müde und ermattet wäre es jetzt Zeit auf der Terrasse vom Hotel Ochsen eine dieser super
monströsen Schwarzwälder Kirschtorten zu vernaschen. Ich sage die bleibt in Erinnerung, ein Stück reicht locker für 2 Personen.

Auf eigen Fotos habe ich in dem Bericht weitgehend verzichtet, Google bietet unter jedem der Stichworte viel Bildmaterial und Wissenswertes.
Die Geschichten der einzelnen Klöster und Gemeinden am Wegesrand gibt es natürlich aus Faltblätter an den jeweiligen Orten.

LHzG - Marauder -
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