Frühlingsrunde durchs Unterland an den Rhein
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Tourdaten
Regionen
Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz
Land
Deutschland
Länge -
Tour-Beschreibung
Wenn auf den Höhenzügen der Schwäbischen Alb noch Schnee liegt, die Hänge im Schwarzwald noch mit Wintersportlern übersät sind, bietet sich an manch einem Tag die Gelegenheit für eine kleine Tagesrunde.
Das Ziel führt uns in die wärmste Region im nördlichen BW quer durch das Kraichgau, entlang der Strombergen bis an den Rhein und dann am Nachmittag bevor die Sonnen untergeht noch mit einem Hopser durch den gemäßigten Nordschwarzwald wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Wir starten in Pleidelsheim in Richtung Ingersheim und folgen dort der Höhenstraße in den Innenring der Mundelsheimer Neckarschleife.
Von hier Oben kann man ein ganzes Stück das Neckartal links und rechts der Straße sehen.
Kurz vor Hessigheim öffnet sich nach einem kleinen Wäldchen der volle Blick auf die Rebhänge an der Sonnenseite der gegenüber liegenden Muschelkalkfelsen.
Wer Samstags fährt kann im Frühjahr dort die Weinbauern bei dene rsten Arbeiten im Weinberg beobachten und manches Mal auch zuschauen wie auf Einschienenbahnen die steilen Berge bezwungen werden.

Zwischen Hessigheim und Besigheim liegen rechts über der Straße die berühmten Felsengärten mit bis zu 40 m hohen Steinquadern an denen immer Bergsteiger trainieren.

Wir fahren weiter durch die Altstadt von Besigheim und den Gegenüberliegenden Hang hoch. Von jetzt an folgen wir den Rebhängen der Stromberge durch sonnige Täler bis Ochsenbach.
Von dort aus biegen wir links in das Kirbachtal ab zu unserem nachten Ziel dem Kloster Maulbronn. In dieser Klosteranlage haben die Mönche nachweislich schon
im 12 Jahrhundert wirtschaftlich erfolgreich Weinbau betrieben. Vermutlich als Nachlass von den markomannischen und keltischen Gutshöfen die hier überall verstreut zu finden sind. So mal zur Erinnerung, in Benningen das ist ca. 6 km südöstlich von unserem Startpunkt begann hinter der römischen Grenzbefestigung nach den der Limes aufgegeben wurde das Barbarenland.

Weiter geht es über durch die sonnige Gegeng nach Leopoldshafen am Rhein.
An der Fähre gibt es eine ausgedehnten Kaffeepause mit Kuchen.
An einem sonnigen Sonntag ist hier kaum ein Stellplatz fürs Moped zu bekommen.

Wer jetzt nicht einfach nur zurück fahren möchte kann ja übersetzen und wir fahren auf der Pfälzer Seite am Rhein entlang nach Süden bis zur Fähre Plittersdorf.

Dort geht es wieder nach BW zurück und wir fahren einen Schlenker durch den nördlichen Schwarzwald. Die Sonne hatte ja jetzt Zeit etwas anzuwärmen.
Die Tour geht über Muggensturm und Bad Herrenalb auf den Dobel.
Hier dürfte auch teilweise noch Schnee liegen. In Dobel kann man jetzt der Navi-Route folgen auf die alte Wildbader Straße. Das ist eine Alternative zu der direkten Straße runter auf die B294.
Der Weg führt durch ein Wohngebiet und am Ortsausgang an großen sonnigen Wieseflächen vorbei. Wer etwas langsamer fährt sieht dort die ersten Blumen gleich neben den Schneehaufen blühen.

Im Tal der Eyach unten links halten, so auf halber Strecke kommt rechts eine Forellenzucht „Zordel“ da gibt es auch Sonntags fangfrische Ware zum Mitnehmen und auch gleich zu verspeisen.

Über Höfen und Schömberg verlassen wir das Tal der Enz und fahren querend das Nagold- und das Würmtal. In Hausen an der Würm geht die Tour über eine alte Steinbrücke die ein sehr romantischen Eindruck hinterlässt.

Zügig verlassen wir jetzt die Randregion des Schwarzwaldes wieder Richtung an die Enz, allerdings einige Flusskilometer näher an der Mündung über Weissach und Enzweihingen. Unter der Brücke der Schnellbahntrasse biegen wir ab und fahren jetzt der Enz entlang die uns über Bietigheim wieder in die Nähe unseres Startpunktes an die Autobahn A81 bringt.
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