Kaiserberge - Ostalbrunde
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Tourdaten
Regionen
Baden-Württemberg
Land
Deutschland
Länge -
Tour-Beschreibung
Die heutige Tagestour beginnt an der BAB A81 Ausfahrt Pleidelsheim, das ist für Jeden gut zu finden und auch schnell über die Autobahn angefahren.

Unser erstes Ziel ist die Schillerstadt Marbach/N mit seiner auf der Westseite sehr gut erhaltenen Stadtmauer, sowie dem Schiller Geburtshaus und der malerischen Altstadt. Die Wegepunkte sind so gesetzt dass durch die verkehrberuhigte Altstadt eine Schleife beginnend von Schillers Geburtshaus durch die 3 Holdergassen gefahren wird. Die Holdergassen waren früher das arme Leute Viertel der Stadt und überwiegend von Winzern bewohnt. Rechts talabwärts stand das Wohnhäusle und gegenüber im Hang waren Keller und Scheune untergebracht. Heute sind die Häuser liebevoll renoviert und werden von vielen Künstlern bewohnt die auch gerne am Sonntag Ihre Läden offen halten – sehenswert!

Wer auf die Stadtrundfahrt verzichten will löscht diese Wegepunkte einfach weg.

Unser Tour geht weiter in Richtung Osten durch das Tal der Murr. Wir umfahren auf Nebensträßchen die Stadt Winnenden und kurven jetzt in den Rebhängen und Wiesen über dem Remstal bis wir nach Krehwinkel auf das breite Wieslauftal stoßen. Weiter geht es über Rudersberg nach Welzheim dem nächsten Zwischenziel. Die Straße von Rudersberg aus tangiert öfters einen Bahnlinie, auf dieser fahren seit kurzem an den Wochenenden wieder Dampfzüge mit Ziel Welzheim.
Welzheim war zur Römerzeit ein Knotenpunkt am Limeswall, hier war das größte Basislager zwischen Regensburg/ Donau und der hessischen Befestigung in Sallburg. Wir fahren Welzheim quer durch mit Fahrtziel Ost-Kastell.
Das Ostkastell wurden durch Ausgrabungen in seinem Grundrissen fast vollständig nachgewiesen und eindrucksvoll wieder ein Torhaus mit angrenzenden Gebäuden erstellt.
Auf dem Platz sind Fundstücke aufgestellt, die im näheren Umfeld gefunden wurden.

Welzheim verlassen wir wieder auf Nebensträßchen in Richtung Süden und queren nun das Tal der Rems mit der verkehrsreichen B29 und sofort wieder auf Nebensträßchen in den Schurwald einzutauchen.

Von den Höhenzügen des Schurwaldes kann man jetzt immer wieder unsere nächsten Zwischenziele sehen – die Kaiserberge, vorneweg der Hohenstaufen und dahinter der Rechberg, die Heimat der Staufer.

Vor Göppingen biegen wir ab in Richtung Hohenstaufen, was nun folgt ist ein Kurventanz auf bestens ausgebauten Sträßchen (Achtung Blitzer in den Ortschaften). Wer möchte kann sich hier austoben, es sind ja quasi Rundkurse die man auch kombinieren kann.
Wer es beschaulicher möchte, dem empfehle ich in Hohenstaufen einen kleinen Abstecher zu Fuß auf die Berg zu machen. Von der Burg ist ja nicht mehr viel übrig, jedoch ist die Aussicht gigantisch!

Bezüglich Lokalitäten gibt es links und rechts der Strecke ja genügend Haltestellen, in bestimmten Jahreszeiten empfehle ich auf Hinweisschilder zu den Gehöften zu achten, hier gibt es jede Menge Hofschenken, aber ich warne vor dem Most, der enthält Alk und das nicht zu knapp!

Wer einen richtigen Hunger schiebt, der sollte Ihn noch ein wenig aufsparen unser nächstes Ziel liegt direkt unterhalb der Schwäbischen Alb in Gammelshausen und nennt sich Ochsen.
Hier ist die Wiege der ultimativen Maultaschen, alles hausgemacht! Entweder als Versucherle in kleiner Portion, oder so zum richtig zum Sattessen vom gefüllten Teller.
Wer keinen Hunger hat, dem sei das Studium der Speisekarte trotzdem empfohlen!

Frisch gestärkt geht es jetzt über Gruibingen an den Aufstieg. Ich habe die Hepsisauer Steige ausgesucht. Die ist verkehrsarm, hat einen sehr guten Straßenbelag und tolle Kurvenführungen.
Nach Donnstetten queren wir die A8 und nach Hohenstadt geht es über Drackenstein wieder Hang abwärts, dort dann ein kurzes Stück auf der B466 in Richtung Geislingen und nach ein paar Kilometern folgen wir der Landstraße nach Aufhausen von dort tauchen wir dann über die Serpentinen in die 5-Tälerstadt Geislingen ein.
Geislingen verlassen wir in östliche Richtung mit Zwischenziel Roggenmühle im Roggental. Hier bietet sich wieder eine Pause an, der Biergarten an der Mühle ist ein idealer Rastplatz.

Wir starten wieder und weiter Tal aufwärts, über Treffelhausen vorbei am Segelfluggelände Donzdorf fahren wir nun zügig in Richtung Schwäbisch Gmünd.
Achtung im Stadtgebiet von Schw. Gmünd ist die B29 eine große Baustelle! Meine Empfehlung geht über die Dörfer und für Auffahrt auf die B29 sollte die Ausfahrt Lorch benützt werden.

Hier auf und über die B29 bietet sich jetzt die Gelegenheit zügig in Fahrtrichtung Stuttgart oder Heimat zu entfleuchen. Wer das Kreuz in Waiblingen auf die B14 wählt kann auf der gut ausgebauten B14 bis Backnang fahren und von dort den Autobahnzubringer auf die A81 fahren.

So als Kaiserberg-Ostalb Kurzrunde kann die Tour auch hier am Knotenpunkt an der B29 begonnen werden.
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