Tour zum Kaiserjägersteig
Autor
 
Q-Treiber
42929 Wermelskirchen
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Tourdaten
Regionen
Südtirol, Trentino-Alto Adige
Land
Italien
Länge -
Tour-Beschreibung
Das Ziel unserer Tagestour ist der Kaiserjägersteig (ital. Strada dell’ Alpini), jener kühn angelegten schmalen Passstraße aus dem 1. Weltkrieg oberhalb des Lago di Caldonazzo im Trentino.

Ausgangs- und Endpunkt ist das kleine Bergdorf Steinegg östlich von Bozen. Die Route führt uns zu Beginn über die Via Brennero durch San Valentino ins Eggental. Hier biegen wir rechts ab in Richtung Nova Ponente. Entlang des Parco Naturale Monte Corno erreichen wir Castello Molina di Fiemme, streifen den Lago di Stramentizzo (Foto 3) und nehmen Kurs auf Sover. Kurz nach Sover verlassen wir die Hauptstraße und dann geht’s über einspurige Nebenstraßen ab in die Prärie.

Bei Regnana erreichen wir den Einstieg zum Passo del Redebus (Waypoint 21), kein spektakulärer Pass, wenig Verkehr und daher einfach zu überqueren. Es folgen schmale Straßen über kleine Dörfer bevor wir in San Cristoforo am Lago di Caldonazzo landen. Nachdem wir am Ostufer des Sees entlang gerollt sind, biegen wir bei Levico Terme auf die Zufahrt zum Highlight der Tour ab, dem Kaiserjägersteig (ital. Strada dell’ Alpini). Eine Passstraße, die man einfach mal gefahren sein muss. Im unteren und oberen Bereich wurde die Trasse im Laufe der Jahre durch bauliche Veränderungen entschärft und damit gut befahrbar gestaltet.

Im mittleren Bereich ist die Streckenführung aber heute noch wie vor 100 Jahren: In senkrechter Felswand, teilweise frei schwebend über dem Abgrund, sehr schmal und unübersichtlich. Zwei einspurige Felstunnel runden das Fahrerlebnis ab. Sollte es hier zu Begegnungsverkehr kommen, ist das Zurücksetzen für einen der beiden Kontrahenten unvermeidbar. Italienische Verkehrsregel: Hupe an unübersichtlichen und gefährlichen Stellen betätigen – also das Teil ordentlich strapazieren. Am Waypoint 35 (Foto 14) sollte unbedingt ein Stopp eingelegt werden um die fantastische Aussicht zu genießen.

In einem weiten südwestlichen Bogen geht’s nun wieder langsam bergab zum Lago di Caldonazzo. Parallel zur Schnellstraße fahren wir über die Dörfer durch das Valsugana bis Roncegno Terme, drehen links ab und steuern über die Strada Panoramica della Valsugana (Foto 20) in Richtung Telve. In Telve steht nun ein weiteres Highlight der Tour auf dem Plan: Die Überquerung des Passo del Manghen (Waypoint 66) und damit eine 40 Kilometer lange klassische Passstraße wie sie abwechslungsreicher nicht sein könnte.

Nach der Abfahrt vom Passo del Manghen über die Nordrampe und der Ortsdurchfahrt von Castello Molina di Fiemme führt die Route wieder stetig bergauf zum Passo di Lavazè (Waypoint 74). Pause am See auf der Scheitelstrecke oder Einkehr in einem der Lokale. Der letzte Streckenabschnitt verläuft durch das Eggental und über San Valentino in Campo zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour.
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