Tour nach Ultimo
Autor
 
Q-Treiber
42929 Wermelskirchen
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Tourdaten
Regionen
Südtirol, Alto Adige, Trentino
Land
Italien
Länge -
Tour-Beschreibung
Ultimo – diesen Begriff verbindet man landläufig mit dem letzten Geschäftstag eines Monats. Nicht so bei der Tour nach Ultimo. Die Comune di Ultimo (ital.) bzw. Ulten (dtsch.) liegt im Val d’Ultimo bzw. Ultental und ist das Ziel unserer Tagestour. Da das Ultental nach ca. 40 Kilometer am Weißbrunner See endet, gibt’s hier keinen Durchgangsverkehr und dementsprechend kommt der Fahrspaß nicht zu kurz.

Wir starten in Steinegg und lassen uns die berühmt-berüchtigten 15 Kehren von 900 auf 300 m hinab nach Blumau treiben. Durch das Eisacktal und durch Bozen gelangen wir ins Etschtal und nehmen Kurs auf Meran. Natürlich nicht über die Schnellstraße „Mebo“ (Meran-Bozen), sondern parallel zur Mebo über einspurige Nebenstraßen durch malerische kleine Dörfer, Weinberge und Obstplantagen. In Lana biegen wir links ab und schon befinden wir uns auf der Via Ultimo ins Val d’Ultimo.

40 Straßenkilometer, von 300 m auf 1900 m ü. NN, vorbei an Seen und durch zahllose Tunnel stehen nun auf dem Fahrplan. Gepflegter Asphalt, sanfte Kurven und geringes Verkehrsaufkommen – mit anderen Worten: Feinstes Bikerrevier. Auf den letzten Kilometern nach St. Gertraud (Bild 14) wird das Asphaltband zunehmend schmaler bevor wir am Weißbrunner See (Waypoint 23) und damit am Ende der Straße landen. Pause im Berggasthaus Knödlmoidl.

Kehrtwende und dann geht’s entlang der Valsura 18 Kilometer zurück bis kurz hinter St. Walburg. Rechts abbiegen ins Val di Non und nun folgen wir dem Flusslauf des Torrente Pescara über die schwach frequentierte SP88 (Bild 20) Richtung Süden. Nach der Überquerung eines bewaldeten Höhenzuges öffnet sich abrupt das Landschaftsbild und gibt den Blick auf den im Tal liegenden Lago di Santa Giustina frei (Bild 21). Kurze Pause am Straßenrand und natürlich Fotoshooting.

Wir rollen hinab ins Tal, umrunden den See und schlagen nördliche Richtung ein. Im weiteren Verlauf der Tour durchfahren wir kleine mediterran geprägte Dörfer und Ortschaften, erreichen den Wallfahrtsort „Unsere liebe Frau im Walde“ und damit den Einstieg zum Passo delle Palade. Die Passhöhe ist weniger spektakulär und deshalb geht’s gleich weiter auf die Talfahrt. Am Waypoint 44 ist ein Stopp allerdings Pflicht. Ein kleiner Parkplatz, eine Bank und eine fantastische Aussicht über das Etschtal bis zu den Dolomiten. Für Liebhaber alter Gemäuer bestens im Blickfeld: Schloss Wehrburg, Schloss Katzenzungen und die Zwingenburg.

Im Etschtal angekommen überqueren wir die bereits eingangs erwähnte Schnellstraße von Meran nach Bozen, fahren nun auf der östlichen Seite parallel zur „Mebo“ über die Landstraße Richtung Bozen und damit wieder zum Ausgangspunkt unserer Tour.
Bilder

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