Südfrankreich - Cevennen Anreise + Tag 1
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Tourdaten
Regionen
[Frankreich] Cevennen, Ardèche, Lozère, Gard, Hérault
Land
Frankreich
Länge -
Tour-Beschreibung
Anreise (Sonntag, 16.09.)
Nachdem wir am Vortag fertig gepackt und die Motorräder noch einmal überprüft hatten, konnte es am Sonntag nach einem reichhaltigen Frühstück nun endlich losgehen. Also rauf auf die Motorräder und ab nach Hamburg-Altona zum Verladebahnhof der Deutschen Bahn. Gut eine Stunde und 87Km später, kamen wir in Hamburg an.
Vorbei an den wartenden Autos, fuhren wir direkt zum Schalter vor und drängelten uns doch etwas dreist vor. Nachdem ich die Tickets vorgezeigt hatte bekam die wunderschönen pinken Zuordnungsblätter und schon konnte es weiter gehen.
Wir stellten unsere Motorräder zu den anderen Motorrädern die noch verladen werden sollten und warteten auf die Dinge die da kommen sollten.
Um 13:30 Uhr begann dann endlich das Verladen. Zwar 45 Minuten später als geplant, aber wann ist die Bahn schon mal pünktlich.
Nachdem unsere Motorräder auf dem Zug verzurrt waren, brachten wir unsere Sachen ins Abteil und richteten es uns gemütlich ein.
Als der Zug um ziemlich genau 14:00 Uhr den Bahnhof in Hamburg-Altona verließ, trennten uns nur noch 21 Stunden von unserem Ankunftsbahnhof Narbonne in Südfrankreich. Wenn ich hin und wieder mal von meiner Motorradzeitschrift aufschaute und aus dem Fenster sah, konnte ich wieder einmal feststellen wie schön doch eigentlich Deutschland ist. Irgendwie fällt mir das immer ganz besonders auf, wenn ich mit dem Zug unterwegs bin.
Um halb elf hieß es dann ab ins Bett, schließlich wollten wir ja auch ausgeschlafen in Frankreich ankommen!

Tag 1 (Montag, 17.09.)
Nach einer sehr unruhigen Nacht waren wir nun endlich in Frankreich angekommen. Nach dem Frühstück um 8:00 Uhr lagen nur noch 3 Stunden Bahnfahrt vor uns ehe wir endlich die französischen Straßen „unsicher“ machen konnten.
Nach der Ankunft in Narbonne ging es rein in einen der Shuttle-Busse der uns zum Verladebahnhof fuhr. Hier angekommen hieß es dann für uns alle erst einmal warten.
Nachdem fast eine Stunde später endlich die Transportwagons mit den Autos und Motorrädern kamen, stieg die Nervosität. Alle wollten nun endlich los und den Urlaub nun so richtig beginnen. Wer nun dachte ab jetzt geht alles ganz schnell, der war getäuscht. In Frankreich gehen die Uhren da noch ein wenig anders als bei uns. In aller Ruhe beendete das französische Personal die Mittagspause und machte sich langsam aber sicher ans Losbinden der Fahrzeuge. Bei 20°C und einigen Wolken am Himmel, rollten wir um 13:00 Uhr mit unseren Motorrädern nun endlich von den Verladewagons.
Noch schnell die Route im Navi aufgerufen und los ging es. Das erste Mal im Ausland Motorradfahren. Aber schon nach wenigen Kilometern hielten wir zum ersten Mal. Bei dem deutschen Discounter mit dem schiefen i, deckten wir uns hauptsächlich mit Getränken für die nächsten Tage ein. Da die Cevennen nur sehr dünn besiedelt sind und über wenige bis gar keine Supermärkte verfügen, wollten wir kein Risiko eingehen und brauchten uns hierum schon mal keine Gedanken mehr zu machen.
Voll bepackt räuberten wir nun durch die traumhafte Landschaft und die tollen Kurven, die schon nach wenigen Kilometern kein Ende mehr nehmen wollten.
Vorbei an Beziers streiften wir den östlichsten Teil des Naturparks des Haut Languedoc, der auch als Balkon des Mittelmeers bezeichnet wird.
Kurz hinter Lodeve begannen mit dem Gebirge auch die Serpentinen und der ohnehin schon hohe Fahrspaß stieg ins unermessliche an. An einigen Stellen hielten wir an und genossen erst einmal die traumhafte Aussicht.
Über schmale Straßen die durch wunderschöne Landschaften führten, näherten wir uns unserem Ziel - den Cevennen.
Um 16:30 Uhr erreichten wir schließlich nach knapp 180Km unsere Unterkunft „la Grenouille“, was so viel wie „der Frosch“ heißt. Wir hatten unsere Motorräder noch nicht ganz abgestellt, da wurden wir auch schon von Uwe und Sabine, unseren deutschen Gastgebern wärmstens begrüßt. Bei einem kühlen Bier und einem netten Plausch, verschnauften wir erst einmal in der französischen Sonne. Danach zeigte Uwe uns dann das Zimmer. Nachdem wir nun alles ausgepackt hatten, brachten wir die Motorräder in die Garage und erkundeten die Umgebung.
Bei einem sehr leckeren Abendessen welches Uwe und Sabine zubereitet hatten, ließen wir den Tag ausklingen.
Bilder

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