Ein Tag im Harz
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Tourdaten
Regionen
Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Land
Deutschland
Länge -
Tour-Beschreibung
Ein Tag im Harz

1 Tag, ca. 670 Kilometer, drei Bundesländer und unzählige Kurven. Das ist der Harz, das höchste Gebirge in Norddeutschland mit einem Höhenunterschied von bis zu 1200 Meter.

Sommerferien und tolles Wetter. Sicher nicht der idealste Zeitpunkt um mit dem Motorrad in den Harz zu fahren, wegen des hohen Verkehrsaufkommens. Trotzdem haben wir es versucht. Los ging es am Mittwoch um 8:00 Uhr, in Wilstedt (Landkreis ROW) mit einer BMW R65 und einer BMW R1150 RT. Gute zwei Stunden Fahrt auf der Autobahn bis wir dann endlich im Harz angekommen waren. Nach einer kurzen Pause fuhren wir dann über Langelsheim Richtung Goslar, wo wir gar nicht erst weiter in die Stadt gefahren sind sondern gleich weiter Richtung Clausthal-Zellerfeld zur Okertalsperre wo unsere erste längere Pause auf dem Programm stand. Bei herrlichem Wetter waren natürlich auch einige Tourismus-Schiffe im Wasser unterwegs. Die von 1938 – 1956 errichtete Okertalsperre, kann bis zu 47 Millionen m³ Wasser stauen.
Nach einer halben Stunde und einigen Erinnerungsfotos ging es also weiter. Wir durchfuhren die ehemalige Bergstadt Altenau, die heute ein Heilklimatischer Kurort ist. Weiter ging es an Braunlage vorbei, über den Ort Tanne nach Hasselfelde. Dort statteten wir der Westernstadt „Pullman City“ noch einen Besuch ab.
Von hier aus sollte es nun zum Kyffhäuser-Denkmal gehen also fuhren wir nach Stiege. Nun hat man zwei Möglichkeiten. Man nimmt entweder die schöne Strecke über Stolberg und Rottleberode oder man nimmt die noch schönere Strecke über Illfeld und Neustadt. Wir haben uns für letzteres entschieden und fuhren nun also Richtung Illfeld weiter. Was hier auf uns wartete war eine dieser wunderschönen kleinen, kurvenreichen, kaum befahrenen Sträßchen die man eben nicht ganz so einfach findet. Jetzt hatten wir also Niedersachsen und Sachsen-Anhalt durchfahren. Also erstmal Mittag machen. Die Gaststätte „Haus Füllental“ eignete sich perfekt dafür.
Die Gaststätte kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Früher war es ein so genanntes Wegehaus der Straßenmeisterei, in dem die Familien des örtlichen Straßenmeisters wohnte. Direkt an der B 81, nach dem Ortsteil Netzkater, befindet sich die Gaststätte. Zu bestaunen gab es die wohl kleinste Theke Deutschland aber auch die großen Schnitzel.
Gut gestärkt rückte nun das Ziel Kyffhäuser immer näher. Über Illfeld nach Neustadt und von dort über Rottleberode nach Kelbra. Ab da trennten uns nur noch 4,4 Kilometer und 44 Kurven von unserem Ziel. Wir stürzten uns in Kurven-Paradies und leider waren die 4,4 Kilometer zu schnell erreicht. Nun waren wir also beim Kyffhäuser Denkmal angekommen. Das Denkmal wurde von 1890 – 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I errichtet. Im Schatten des Kyffhäuser-Denkmals war es dann auch mal wieder Zeit für eine Pause und für ein Eis.
Voller Vorfreude auf die 44 Kurven starteten wir wieder die Motorräder und wieder ging einem das Herz auf bei der Vielzahl an tollen Kurven. Unten angekommen wurde nun aber erst einmal eine Tankstelle aufgesucht bevor es auf den Heimweg ging. 325 Kilometer galt es noch zu fahren. Jetzt fuhren wir aber über Rottleberode und Stolberg nach Hasselfelde und von dort wieder nach Tanne. Von wo aus es dann – wieder über wenig befahrene und kurven reiche Straßen - nach Elend und Schierke weiter ging. Nach einem kurzen halt am Gedenkstein von Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode, fuhren wir weiter nach Wernigerode. An der Hasseröder-Brauerei vorbei auf die Bundesstraße Richtung Goslar. Kurz vor der Autobahn machten wir dann noch eine kurze Pause eh es dann wieder auf die Autobahn und nach Hause ging. Um 21:30 Uhr waren wir wieder zuhause. Müde und geschafft aber zufrieden. Fazit: Ein toller Tag im Harz. Eine schöne Landschaft mit tollen Kurven. Aber ein Tag ist auf jeden Fall zu wenig.
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